Frühlingsoutfit für Herren

| AUTOR/IN DIESES BEITRAGS Philip Lücke | pro-manschettenknoepfe.de |

Das elegante und gleichzeitig praktische Herren-Übergangsoutfit für den Frühling

Wenn die morgendlichen Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt liegen, wie die Mittagssonne uns schon kräftig einheizt und am Nachmittag gar Frühsommer herrscht, dann ist sie angebrochen: die Übergangszeit. Der Wechsel vom kalten Winter in den lieblichen Frühling ist geprägt von starken Temperaturunterschieden im Tagesverlauf. Das Wetter bietet in dieser Periode des Jahres alles im Zeitraffer: stürmische Böen, Regengüsse, Schneeschauer und strahlenden Sonnenschein gepaart mit äußerst schwankenden Temperaturen. Frühling und Herbst stellen die Frage nach dem optimalen Outfit aus klimatischer Sicht. Hinzu kommen die berechtigten Wünsche der Träger an den maximalen Kleidungskomfort der Kleidung und der Wandelbarkeit in Bezug auf den Trageanlass. Meist geht es bei der Kleiderfrage um den eleganten Business-Look. Wetterkapriolen, Anlass und Uhrzeit lassen den wichtigsten Gesichtspunkt außer Acht: Bei der Wahl des angenehmsten Herrenoutfits für den Übergang geht es um eine gelungene Kombination von persönlichem Wohlfühlfaktor, praktischen Auswahlkriterien und um das gewisse Extra der modischen Akzente.

Eleganz im Business-Look

Die wichtigsten Elemente der eleganten Oberbekleidung für Herren sind Anzug, Hemd, Weste und Mantel. Lässt man das ebenfalls wichtige Darunter beiseite, kommen auf jeden Fall Krawatten, Socken, T-Shirts, Jeans, Chinos, Jacken, Hoodies, Funktionsbekleidung und die bunte Welt der modischen Accessoires hinzu. Letztere geben jedem Outfit den letzten Schliff. Anzug, Hemd, Weste und Mantel unterliegen in Schnittführung, Material und Farbe den jeweiligen Modetrends. Gegenwärtig liegt die Slim-Silhouette, eine sehr schlanke Schnittlinie mit betonter Schulterpartie wieder vorn. Dazu passen Hemden mit körpernahem Schnitt. Um den Herren einen hohen Tragekomfort zu bieten, kommen flexible Stoffqualitäten ins Spiel. Jerseystoffe und hochwertige Stoffe mit Stretchanteil bieten Bewegungsfreiheit rund um den Tag. Bei der Auswahl und Kombination der Herrenanzüge spielen Split Suits eine wichtige Rolle. Dabei können ganz nach Geschmack Teile wie Hose und Jacke verschiedener Größen zu einem Anzug mit hohem Tragekomfort und bester Passform zusammengestellt werden.

Flexible Lösung Schicht für Schicht

Den stark wechselnden Temperaturen im Tagesverlauf kontern die Herren mit dem Zwiebellook. Die einzelnen Kleidungsstücke werden in Schichten kombiniert, die sich ohne viel Aufwand und mit Diskretion rasch reduzieren oder ergänzen lassen. Wer am Morgen über Anzug, Weste und Hemd einen klassischen Trenchcoat trägt, kann tagsüber bereits auf ihn verzichten. Auch das Jackett oder die Weste spielen in dieser Kategorie. Die Idee dieses Looks basiert auf dem Aufbau der vielschichtigen Zwiebel. Schon seit Langem setzen Outdoorfans auf diesen Look, um eben die auftretenden Klimaunterschiede rasch und zuverlässig auszugleichen. Was im Bereich der Outdoormode bestens funktioniert, ist auch für den Business-Look in der Zeit des Übergangs eine erfolgreiche Lösung. Allerdings gilt es, einige Details zu beachten:

  • Ein zu enger Zwiebellook schließt Eleganz grundsätzlich aus.
  • Eine Anprobe vor dem Spiegel ist daher unerlässlich. -
  • Achten Sie auf die Farbharmonie aller Gaderobenteile inklusive der Accessoires.
  • Musterkombinationen zeigen sich in der Business-Mode eher zurückhaltend.
  • Setzen Sie überraschende Akzente mit Manschettenknöpfen und Krawattennadeln .

    Farbe, Schnitt, Muster und die kleinen Extras

    Die aktuelle Hemdenmode favorisiert neben dem schmalen Schnitt kleine Muster mit grafischen Elementen, Minikaros und dezente Streifen. Oft resultiert die elegante Gesamterscheinung des Hemdes aus seiner feinen Webart, seiner Struktur und der Farbgebung. Bei den Farben sind zartes Blau und Weiß immer die beste Wahl. Unter den Pastellen liegen Rosé und Mint im Trend. Es gibt beeindruckend viele Accessoires, die die Herrenmode eleganter und individueller machen. Dazu zählen Gürtel, Krawatten und Krawattennadeln, Manschettenknöpfe, Fliegen, Einstecktücher, Hosenträger, Schals, Mützen, Hüte, Kappen, Schuhe, Regenschirme und natürlich auch Brillen, Sonnenbrillen und Taschen.

    Gut kombinierte Accessoires schmücken den Business-Look

    Wer sich in der Übergangszeit in die morgendliche Kälte begibt, schätzt eine leichte Kopfbedeckung, einen wärmenden Schal und gelegentlich auch ungefütterte Handschuhe. Bei der Farbwahl kommt es auf die Abstimmung des Schuhwerks mit den Handschuhen, der Tasche und dem unter dem Zwiebellook getragenen Gürtel an. Allzu viel Mut zur Farbe kann die Gesamterscheinung schnell ramponieren. Daher ist das Tragen von Farben aus einer Farbgruppe immer eine sichere Wahl. Modeaffine Herren hingegen setzen auf die Wirkung von Kontrasten. Es kommt stets auf das Business an, das der Träger ausübt. Der Beruf und das dazugehörige Umfeld geben den Rahmen vor. Ist der Dresscode im Geschäft eher casual, kommen rustikale Materialien wie Kord, Leder und Wolle ins Spiel. Der klassische Stil im Geschäftsleben verlangt nach einer passenden Krawatte oder einer charmanten Fliege. Beliebt sind Einstecktücher, die das Krawatten- oder Fliegenmuster aufnehmen. Tuch und Krawatte müssen jedoch nicht zwangsläufig aus demselben Stoff sein. Es ist auch hier eine Frage der Harmonie. Die Fliege als Krawattenersatz sorgt immer wieder einmal für Furore.
    Gegenwärtig ist sie wieder topaktuell. Sie verleiht dem Träger augenzwinkernde Individualität und gibt dem Business-Outfit einen speziellen Touch. Für mehr Eleganz unter dem Zwiebellook sorgen Manschettenknöpfe. Jedes Hemd erfährt dank der Knöpfe eine enorme Aufwertung. Im Geschäftsleben fallen die Manschettenknöpfe durch ihr Material und ihre Gestalt auf. Ein üppiges Dekor ist eher nicht angesagt. Die Perfektionisten in Sachen Business-Outfit setzen auf die Wirkung von Krawattennadel und Manschettenknöpfen im Set.

    Leichte Mäntel dienen als wärmende Hülle

    Gut verpackt in Anzug, Weste und Hemd richtet sich der Blick beim praktischen und eleganten Zwiebellook zuerst auf den Mantel. Bereits in der Übergangszeit bieten sich leichte, gefütterte oder ungefütterte Mäntel aus Baumwollstoffen an. Genau wie bei den Anzügen verfügt das Material über einen Anteil an elastischen Fasern. Unter den aktuellen Mänteln gibt es Einreiher, Zweireiher und klassische Trenchcoats, die allesamt eher kurz sind und eine schmale Schnittführung haben. Komfort, Funktion und Bewegungsfreiheit stehen im Vordergrund. Braun, Beige und Marine sind die aktuellen Farben mit Hang zum Lieblingsstück weit über die wechselnden Trends und die laufende Saison hinaus. Gürtel und Schulterklappen geben dem Übergangsmantel eine zusätzliche modische Nuance. Jeder noch so geschmackvolle Herrenmantel steigert sein Erscheinungsbild mithilfe des bereits erwähnten Schals und einer zum Träger passenden Kopfbedeckung. Brillen werden oft in ihrer Wirkung unterschätzt. Jenseits des Lebens als wertvolle Sehhilfe liegt die facettenreiche Welt der Sonnenbrillen. Und schon in der Übergangszeit begleiten sie die Herren beim mittäglichen Aufenthalt im Freien. Die Sonnenbrille verbindet wohltuenden Schutz mit der Mode wie kaum ein anderes Accessoire. Wer im Berufsleben einen großen Teil seiner Zeit vor einem Computer verbringt, greift bei Sonnenschein schneller zur Sonnenbrille und schützt auf modische Weise sein kostbares Augenlicht.

    Die Weste im Wechselspiel mit dem Jackett

    Ebenso wie die Fliege das Business-Outfit krönen kann, wertet eine passende Weste den Look auf. In der Übergangszeit ist die Weste eine der wärmenden Lagen am Morgen und am Abend. Sie lässt sich beim Aufenthalt in geschlossenen Räumen oder während der warmen Tageszeit im Freien schnell abstreifen. Wenn es wieder kühler wird, wärmt sie mit einem Handgriff angezogen erneut unter dem Jackett und komplettiert den Zwiebellook. Eine ähnliche Rolle spielt das Jackett. Einst war das Tragen einer Weste ohne Jackett darüber verpönt. Aktuell ist diese Tragevariante durchaus möglich. Es hängt stets von der jeweiligen Situation ab. Bei einem internen Meeting mit eher lockerem Charakter genießt eine modische Weste mittlerweile eine hohe Akzeptanz. Der unterste Knopf der Weste bleibt stets geöffnet. Geht es um ein formelles Treffen mit Vorgesetzten oder Kunden wird das Jackettragen zur Pflicht. In diesem Fall bleibt die Weste im Schrank oder wird ganz klassisch unter dem Jackett getragen.

    Mag die Vorfreude auf die Wiederkehr des Frühlings groß sein: Der Übergang hat so seine Tücken. Mit einer geschickten Verpackung nach dem Prinzip der Zwiebel stellt sich die Herrenwelt Schritt für Schritt auf die warme Jahreszeit ein.

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