Männliche Stilikonen des internationalen Kinofilms

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Männliche Stilikonen mit Manschettenknöpfen und Krawattennadeln

Die schöne Francoise Hardy, Italiens Kultschauspielerin Sofia Loren, aber auch Audrey Hepburn, Marlene Dietrich, Coco Chanel und natürlich Marilyn Monroe – die Liste weiblicher Stilikonen ist lang. Aber auch unter den Männern gibt es viel bewunderte Trendsetter in Sachen Lifestyle und Fashion. Männliche Stilikonen kennen wir aus dem Kino - Humphrey Bogart, Ryan Gosling, Colin Firth, Paul Newman oder Jeff Bridges gehören dazu - aber auch einige andere …

Von Sexsymbolen und Stilikonen

Der Einzelgänger Marlon Brando, der maskuline Steve McQueen und Cary Grant, der Frauenschwarm: Ob schön, sexy oder schrill – die männlichen Stilikonen könnten unterschiedlicher gar nicht sein. Nichtsdestotrotz kann der Durchschnittsmann von ihnen lernen, was Stil ist. Sie hatten schnell verinnerlicht, wozu viele Herren ein Leben lang brauchen: Mode macht Männer.
Uneingeschränkt gilt das altbekannte Motto, wonach Kleider Leute machen. Image ist gefragt und die richtigen Klamotten unterstreichen die maskuline Attitüde wirkungsvoll. Sie kaschieren diesen oder jenen Makel und befördern die Persönlichkeit in das rechte Licht. Ob schnittige Anzüge, weite Mäntel, hochgestellte Kragen, wertvolle Manschettenknöpfe , schöne Krawattennadeln oder neue, ausgefallene Frisuren – Männer lassen sich allerlei einfallen, um bei den Damen Eindruck zu machen. Die männlichen Stilikonen sind darin wahre Meister.
Spannend und bunt ist die Melange aus Vorbildern für viele Männer:

Kinohelden und Traummänner

Alexander Skarsgård
Alter Schwede! Dieser Mann ist skandinavisch, stylish, groß, blond und im heimatlichen Königreich bereits fünf Mal Sexiest Man gekürt worden. An der Seite von Christoph Waltz und Samuel L. Jackson ist er der neue „Tarzan“ – erfahrungsgemäß fällt im Dschungel der Bekleidungsaufwand gering aus. Obwohl Skarsgård in seinem Film „The Diary of a Teenage Girl“ im goldenen Glitzerfummel auftritt, ist er mit Jeans und Turnschuhen privat ein vehementer Vertreter eines absolut geerdeten Kleidungsstils.

Orlando Bloom
Ein wenig Italo-Lover, ein Möchtegern-Pirat und oftmals ein Elbenprinz: Orlando Jonathan Blanchard Bloom, berittener Waldelb aus „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit" sowie als William Turner in „Pirates of the Caribbean“ stellt er seine Liebe zum Adventure-Kino unter Beweis.
Modisch ist Bloom weniger experimentierfreudig: Passende Sneaker zum schönen Anzug ergänzen immerhin sein Fable für Sonnenbrillen, Sportswear und Sweater mit legeren Schnitten.

Daniel Craig
Daniel Craig steht mittlerweile uneingeschränkt für Coolness im Smoking, obwohl sein Einstand als MI6-Agent in modischen Angelegenheiten zunächst doch heftig bemäkelt wurde. Er hatte es zunächst schwer, sich gegen den in Brioni gewandeten Pierce Brosnan zu behaupten. Als er allerdings kurzgeschoren in maßgeschneiderten Tom-Ford-Anzügen auftrat, verstummten die Kritikerinnen und Kritiker. Von einer kurzen Schal-und-Moustache-Episode unterbrochen gilt Daniel Craig nun als Bond höchstselbst - obwohl schon wieder ein Nachfolger hinter den Kulissen lauert.

Mads Mikkelsen
Sein Stil: Retroesk distinguiert – mit farblich kontrastierenden Dreiteiler-Kombinationen, auffälligen Paisleykrawatten mit doppelt gebundenen Windsor-Knoten, Krawattennadeln, Manschettenknöpfen und wunderbaren Strickpullover-Blazer-Ensembles - Mads Mikkelsen ist wie seine Heimatstadt „Wonderful Copenhagen“ liebenswert old fashioned und hochmodern zugleich.

Johnny Depp
Eigenwillig verfolgt der exzentrische Captain Jack Sparrow aus "Fluch der Karibik" seine Ziele – ebenso eigenwillig verfolgt sein Darsteller Johnny Depp seinen eigenen Kleidungsstil. Mit Unmengen verschiedener Accessoires wie Brillen, Krawattennadeln, Hüten, Halsketten, Manschettenknöpfen und Armbändern setzt er immer wieder Trends.

James Dean
Er war ein Rebell unter den Stil-Ikonen: James Dean galt in den USA der 1950er und 1960er Jahre als Figur der Auflehnung gegen Political Correctness und Tabus. Ein weißes T-Shirt und Bluejeans waren seine Uniform in " ...denn sie wissen nicht, was sie tun", obwohl er die Klamotten nicht als Erster ins Kino gebracht hatte – Marlon Brando war ihm zuvorgekommen.

Marlon Brando
Herrlich verrucht und kein Mann von der Stange: Marlon Brando faszinierte wie selten ein anderer die Damenwelt. Dabei wirkte er cool, unangepasst - als junger Mann ein leidenschaftlicher Rebell unter den Filmidolen. Sein Kleidungsstil war einfach - und je einfacher er war, umso besser sah Brando aus. Jeans, T-Shirt, Lederjacke – ein Outfit, wie es heute millionenfach geliebt wird.
Der alternde Marlon Brando ist uns geschniegelt und gebügelt als „Der Pate“ in Erinnerung. Da trug er Anzüge. „Ab einem bestimmten Alter sollte man besser nur noch Anzug tragen“, sagte der im Jahr 2003 verstorbene Fiat-Patriarch Giovanni Agnelli dazu.

Elvis Presley
Der nächste Rebell und Bühnenprovokateur: Elvis beeindruckte in seinen Bühnenshows und seinen Filmen mit seinem sexy Hüftschwung, seiner Tolle und mit seinem Rockabilly-Look aus engen Jeans, dunklen Stoffhosen, Creepers-Schuhen und dunklen Workershirts. Auch deshab wurde Elvis Presley zum Symbol der Rebellion gegen die ältere Generation - und zur Stilikone.

Benedict Cumberbatch
Er ist so nett! Und zuvorkommend und außerdem politisch engagiert! Sein größtes Verdienst besteht allerdings in der Wiedereinführung des Tweed-Mantels in die Männermode, wie er in der BBC-Kultserie „Sherlock“ zu bewundern ist. Der Mantel aus irischer Schurwolle ist hochgradig wasserabweisend und seit Serienstart international meist ausverkauft. Cumberbatch etablierte zudem Paul-Smith-Schals, schlanke Hemden von Dolce & Gabbana und Anzüge vom britischen Maßschneider Spencer Hart, nicht zuletzt, weil er auch privat den klassischen Englishman-Stil liebt.

Cary Grant
Vielen gilt Cary Grant nach wie vor als Synonym für die maskuline Eleganz des klassischen Hollywood. Dabei toppt seit den 1930er Jahren lediglich das neckische Kinngrübchen den Kleidungsstil des Amerikaners. Keiner zelebrierte den Smoking so wie er, ganz zu schweigen von der Gentleman-Look-Frisur – auch wenn er Marilyn Monroe, Audrey Hepburn oder Grace Kelly verführte, saß der Seitenscheitel sauber gezogen und felsenfest.

Jared Leto
Zwischen Maßanzug und Netzshirt bergauf, bergab und wieder bergauf: Vom amerikanischen „GQ“ zuerst als schlecht gekleidetster Mann dieser Welt und gleich darauf vom deutschen Pendant für die stilsichere Attitüde auserwählt zu werden, muss ein Mann erst einmal fertigbringen. So switcht Jared Leto immer wieder zwischen den internationalen Best- und Worst-Dressed-Rankings hin und her.
Dabei ist ihm Interesse stets sicher, seitdem er vor mehr als zwei Jahrzehnten als modisch besonders experimentierfreudiger Mann die roten Teppiche dieser Welt betrat. Der mittlerweile mit einem Oscar ausgezeichnete Schauspieler und Sänger der Alternative-Rock-Band „30 Seconds to Mars“ ist eines ganz gewiss: weit weg vom klassisch-cleanen Fashionallerlei.

George Clooney
1997, 2006: Mr. Clooney wird immer mal wieder zum "Sexiest Man Alive“ gekürt. Damit ist er der lebendige Beweis für eine These, wonach Männer reifen und nicht altern. George Clooney ist Oscarpreisträger und überzeugter Pazifist. Er liebt Maßanzüge und seine schöne, erfolgreiche Frau Amal.

Steve McQueen
Steve McQueen gilt als kompromisslos maskulin und als cool zugleich. Die Meinung anderer ist ihm wenig wert, dabei lag McQueen in Sachen Mode immer goldrichtig. Vielleicht gilt der Ausspruch. „Manche können alles tragen, sie sehen immer gut aus.“ auch für ihn, jedenfalls gilt Steve McQueen als lässigster Kerl der US-Filmgeschichte.
Als Kind aus schwierigen sozialen Verhältnissen hat er sich bis zu seinem Tod etwas Verruchtes bewahrt und dabei scheinbar keinen Gedanken an seine Outfits verschwendet. Ob schlichter Rollkragenpullover, Baumwollshirts, Karohemden, Lederjacken oder schwere Stiefel – dem Westernhelden stand einfach alles.

Gabriel Macht
Im TV und im Kino gibt es Anwaltsserien en masse. Aus dieser Flut sticht „Suits“ sowohl mit geistreichem Wortwitz und dem unverzichtbaren Quäntchen Intrigantentum als auch mit einer geschmackvoll ausgewählten Serien-Garderobe hervor. Allen voran Gabriel Macht, der auch privat gut geschnittene Anzüge mit exponiertem Revers und seidene Krawatten bevorzugt. In seiner selbstsicheren und kraftvollen Eleganz hält Gabriel Macht ein eindeutiges Plädoyer zugunsten anständiger Anzüge.

Alain Delon
Verwegen, attraktiv und immer stilvoll: Seit seinem ersten Film "Killer lassen bitten" von 1957 gilt der blauäugige Franzose als Stilikone. Sein bevorzugtes Kleidungsstück ist der schwarze Rollkragenpullover – der allerdings erstmals von der großartigen Diseuse Juliette Gréco in die Künstlerszene von Saint-Germain-des-Prés eingeführt worden war.

Jude Law
Der britische Schauspieler fasziniert nicht nur mit seinen schönen blauen Augen. Er ist berühmt für seinen elegant-lässigen Modestil. Wie auch sein Freund Jenson Button liebt er dunkle, klassische Anzüge. Drüber hinaus zelebriert er „Hollywoods schönstes Lächeln“.

Robert de Niro
Er sagt: „Nur ein perfekt sitzender Smoking kann wirklich überzeugen.“ Mit ausgewählten Einstecktüchern, hochwertigen Schuhen, Manschettenknöpfen, Krawattennadeln und einer wertvollen Uhr setzt Robert de Niro bei seinen öffentlichen Auftritten auf feinsten Zwirn und makelloses Styling. „Der Pate“ zeigt so manchem Jungspund, wie Mode geht.

Henry Cavill
Den Briten von den Jersey-Inseln kennt man aus „The Tudors“ und „Der Sternwanderer“ - nun reiht er sich in die Riege der beliebten Superhelden und Modeikonen ein. Als „Superman“ und mit seinem Kleidungsstil beweist Henry Cavill, das er zurecht auch Man of Style genannt wird. Mit adretten Anzügen tritt er modisch überzeugend in Erscheinung und überzeugt immer wieder durch clevere Kombinationen aus casual und sartorial. Cavill setzt Strickpolo und Blouson wunderbar in Szene – aber im Anzug zählt er zu den Fashionikonen.

Jean-Paul Belmondo
Actionheld und Komödiant, Jetsetter und Fashionikone: Jean-Paul Belmondo spielte 1959 in „Außer Atem“ seinen ersten Kinofilm. Seitdem gilt er als Star mit nonchalantem Charisma, sorgloser Sprücheklopfer und als lässiger Vertreter der cineastischen Nouvelle Vague. Die textilen Vorlieben von Monsieur Belmondo sind Trenchcoat und Rollkragenpullover, Velours-Loafer, Bundfaltenhose und Cuban Collar Shirts.

Robert Pattinson
Durch "Harry Potter und der Feuerkelch" wurde er zum Times British Star of Tomorrow, der Durchbruch gelang ihm als blässlicher Vampire-Lover Edward Cullen in der Verfilmung der Twilight-Saga – und mit seiner coolen Attitüde, die er mit hochwertigen Anzügen und Chambray-Hemden unterstreicht. Die sportliche Seite kommt mit Lederblousons und Sneaker nicht zu kurz.

Brad Pitt
Seine Eleganz liegt in seiner Coolness - Jeanswerbung, Reklame für Chanel No.5, Filmstar mit zahlreichen Oscarnominierungen, erfolgreicher Produzent: Brad Pitt gehört zu den einflussreichsten Hollywoodgrößen aller Zeiten. Dabei ist Mr. Pitt seit über 20 Jahren auch modisch en vogue, sodass er dieses Ranking der männlichen Stilikonen aus dem Kino würdig abschließt.

Ein kleiner Nachtrag

Männer und Mode gelten oft als Oxymoron. Einigen Modebegeisterten fällt dagegen alles zu – auch die stylische Attitüde. Andere wiederum sind ewig bemüht.
Vielen Männern fällt Mode schwer – ihnen ist dieses Schlusszitat gewidmet:
"Mode ist das, was man selber trägt. Geschmacklos ist das, was andere tragen." (Oscar Wilde, 1854 – 1900)

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