Wie stilvolle Kleidung und schöne Autos zusammenpassen

| AUTOR/IN DIESES BEITRAGS Philip Lücke | pro-manschettenknoepfe.de |

Wie stilvolle Kleidung und schöne Autos zusammenpassen

„Mein Name ist Bond – James Bond“.
Na, welches Bild entsteht wohl gerade in diversen Köpfen? Richtig! Das Bild eines spitzenmäßig gekleideten, smarten Mannes. Eines Mannes, der die elegantesten Autos der Welt fährt, jeden Superschurken mit einem gefühlt-gemäßigten Aufwand in die Schranken weist und anschließend noch ganz selbstverständlich genug Zeit für die schönsten Ladies hat.
Wahrscheinlich gibt es keinen Mann, der nicht wenigstens einmal ein bisschen wie James Bond sein möchte. Kein Wunder, ist James Bond doch der manngewordene Inbegriff von Charme, Klasse und bestens dosierter Männlichkeit.
Also, wie ließe sich ein maskuliner Stil besser ausdrücken als mit Sinn für Ästhetik? Ein Faible für wertige Outfits und Fahrzeuge inklusive, versteht sich.

Die Beziehung Mann zum Traumauto oder zur Lieblingsjeans

…ist gefühlt älter als die zwischen Mann und Frau. Recht häufig hat sie sogar etwas von einer Art ganz besonderem Liebesverhältnis:

Welcher Mann erinnert sich nicht mit einem Strahlen in den Augen an sein erstes Spielzeugauto? Und welcher (kleine) Mann hat nicht dafür gesorgt, dass es abends nach dem Spielen wieder picobello geputzt im Regal stand? Ganz abgesehen davon, dass immer das beste Modell gefragt war, damit man(n) die Kumpels so richtig neidisch werden lassen konnte?
Wie dem auch sei, diese „Beziehung“ ist und bleibt in den meisten Fällen sehr komplex und wirkt auf Außenstehende oft ein bisschen abenteuerlich. Aber wem erst einmal beim Anblick eines Autos die Augen und das Herz aufgegangen sind, der versteht garantiert, wovon hier geredet wird.

Bei Kleidungsstücken könnte man bei manchen Männern im ersten Moment denken, dass dieser Umstand nicht unbedingt zutrifft.
Das ist jedoch zu kurz gegriffen, denn die meisten Männer haben zwei Sorten von Outfits: Die praktischen, bei denen es nur darum geht, vernünftig am Auto schrauben oder im Garten buddeln zu können. Und die absoluten Lieblingsstücke, die gehegt und gepflegt werden, dass manche Dresses im Frauen-Kleiderschrank eifersüchtig werden. Kurz gesagt: Partnerinnen kommen und gehen, die Jeans, der Pullover oder der Anzug bleiben.

Was lernen wir daraus? Der Mann mit Stil ist eben doch ein Kümmerer

Ein echter Glücksfall für Autos wie für Kleidung. Denn was ein Mann erst einmal als ihm lieb und teuer einstuft, behandelt er in der Regel aufmerksam und mit einer fast zärtlichen Vorsicht. Auf dass es Jahrhunderte halten und seinen Besitzer jeden Tag aufs Neue erfreuen möge.

Im Gegensatz zu Frauen haben sowohl Autos als auch Dresses mehrere gewisse Vorteile: Sie kommen erst durch das Fahren oder Tragen erst richtig zur Geltung, sind also auf alle Fälle auf männlichen Input angewiesen. Darüber hinaus sind sie alltagstauglich, geben kaum Widerworte und machen manche Abenteuer überhaupt erst möglich. Aber: Hochwertig müssen sie sein!
Ein heldenhaftes Verhandlungsgespräch in einem 0815-Anzug von der Stange? Unvorstellbar. Oder ein übermütiger Ritt in einem Sportwagen durch die alpine Serpentinenwelt, wenn der kleine Flitzer nur 60 PS unter der Motorhaube hat? Nur der halbe Spaß.
Fazit: Ein echter Mann braucht das richtige Zubehör für seine „Wahnsinnsaktionen“. Dafür sind stilvolle Kleidung und schöne Autos selbstverständlich die erste Wahl. Sich dann darum aufmerksam zu kümmern, ist anschließend Ehrensache. Ganz wie ein paar Jahrzehnte zurück bei den Jungs.



Apropos Jungs …

Der Unterschied zwischen Jungs und echten Männern fällt in puncto Begeisterung für bestimmte Kleidungsstücke oder Autos relativ gering aus.

Allerdings müssen nur Jungs vor ihren Kumpels oder Mädchen damit angeben, was sie haben. Egal, ob Hose oder Auto. Da reicht es oft schon, wenn die Marke angesagt ist. Auf Qualität, Umweltschutz oder gar Herstellungsbedingungen zu achten, gilt hingegen nicht selten als uncool.

Kluge Männer gehen deutlich differenzierter an die Sache heran.
Zudem haben sie einen weiteren großen Vorteil auf ihrer Seite: Sie wissen, dass sie es nicht allen Recht zu machen brauchen. Stattdessen richten sie sich (vernünftigerweise) vor allem nach ihnen selbst.
Deswegen treten sie anderen Menschen nicht auf den Schlips - im Gegenteil. Sie haben es schließlich heraus, ihre eigenen Bedürfnisse und ihre Umwelt harmonisch aufeinander abzustimmen.

Das hat beispielsweise zur Folge, dass Auto wie Kleidung eben häufig etwas mehr kosten. Dank guter Behandlung, hoher Qualität und Zeitlosigkeit halten sie aber auch deutlich länger. Und wenn die entsprechenden Männer doch einmal etwas Neues oder Ergänzendes haben wollen, hat das garantiert einen triftigen Grund. Außerdem schadet ein Hauch von individuellem Luxus nie, oder?

Genau wie bei Outfits gilt beim Auto: Das Auge isst mit

Was wäre ein Mann ohne Stil und Sinn für Ästhetik? Besonders weit her wäre es mit ihm sehr wahrscheinlich nicht. Ganz egal, über wie viel Geld und Einfluss er verfügt.
Dabei sind Stil und Sinn für Ästhetik für einen Mann unglaublich wichtig, wenn er sich effektiv und effizient von anderen Männern abheben möchte. Geistlose Prollos gibt es schließlich schon genug.

Am angenehmsten ist es, wenn man(n) beweist, dass es sich bei seinem Geschmack nicht nur um eine punktuelle Inselbegabung, sondern um eine klare Linie in vielen Lebensbereichen handelt.
Denn ein klarer, verlässlicher Kurs macht in einem gesunden Maße kalkulierbar, lässt einen Mann aber gleichzeitig interessant erscheinen.
Logisch, dass ein solcher Mann in vielen Belangen gefragt ist und als Geschäfts- wie als Liebes- oder Freizeitpartner eine gleichermaßen gute Figur macht.

Hinzu kommt, dass immer ein positiver Eindruck entsteht, wenn ein Mann

• weiß, was er sich leisten kann,
• weiß, was ihm steht und
• weiß, wie er sich selbst ins rechte Licht setzen kann.
In Bezug auf Autos und Kleidung bedeutet das was?

Prollig auftreten, um zu punkten, ist definitiv der falsche Weg – eigentlich ist sogar das Gegenteil der Fall: Ein angenehmes Understatement, gepaart mit natürlichem Charme, ist eindeutig der größere Türöffner. Was aber nicht heißt, dass als Fahrzeug maximal ein 15 Jahre alter Polo infrage kommt.

By the way: Welcher Männertyp fährt eigentlich welche Autos?

Natürlich gibt es immer ganz spezielle Klischees, wer in welchem Alter und mit welchem Familienstatus im Rücken welches Auto zu fahren habe: Da trifft man auf den Studenten mit der rostigen Klapperkiste, den Familienpapa mit dem überdimensionalen Kombi. Auf den Geschäftsmann mit der Luxuslimousine, den Dandy im flotten Cabrio und den älteren Herren im Mercedes.

Was stimmt daran und was ist reine Erfindung?

Tatsächlich spielen Geld und äußere Gegebenheiten eine wesentliche Rolle. Geht es darum, Zubehör für den Job, die Hobbys und die Kinder zu transportieren, macht eine Familienkutsche selbstredend mehr Sinn als ein Sportwagen mit kaum erwähnenswertem Kofferraum.
Daraus ein mangelndes Stilgefühl abzuleiten, ist jedoch sehr mutig. Vielmehr spricht eine solche Entscheidung dafür, dass der Besitzer pragmatisch denkt und sich den situativen Gegebenheiten anpassen kann.

Was jedoch nicht bedeutet, dass er deswegen keinen Spaß an einem dynamischen Sportwagen hat. Alles zu seiner Zeit – und aufgeschoben bedeutet ja nicht zwingend aufgehoben. Ganz abgesehen davon, dass viele Cabrios und Sportwagen auch nur für ein Halbjahr anmeldbar sind. Sowie der Tatsache, dass selbst Kombis inzwischen verdammt dynamisch aussehen…

Obwohl - ganz ehrlich?

Dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt, lassen bereits die verschiedenen Autofarben und Karosserieformen erahnen. Gleichzeitig haben manche Personen ein Faible für wirklich alte Modelle, während andere sich für die futuristischen Varianten entscheiden.

Dennoch gibt es kaum einen Mann, der keinen Wert auf Dynamik, Kraft und Eleganz legt. Denn was bei Menschen als Ausdruck von positivem Maskulin-Sein Recht ist, ist beim Auto folglich nur billig.

Hinzu kommt, dass in nahezu jedem Mann doch mindestens ein klitzekleiner Selbstdarsteller steckt, der sich gerne von seiner Schokoladenseite präsentieren möchte. In einem lässigen Anzug aus einem schnieken Auto auszusteigen und bewundernde Blicke zu ernten, ist ab und an wahrer Balsam für die Männerseele. Eben einfach was fürs Herz.

Klein, aber fein – die entscheidenden Details machen den Unterschied

Individualität ist in Herzensangelegenheiten wie beim Auto Trumpf. Nichtsdestotrotz ist es ein Missverständnis, dass das neueste Modell bereits einzigartig macht. Geschweige denn die Tatsache, dass das größte und schwerste Geschoss für die dickste Hose steht. Das ist schlicht und ergreifend Quatsch. Genauso ein Quatsch, wie eine bestimmte Anzugmarke zu präferieren, nur weil die Anzüge unglaublich sind – dann aber vom Schnitt her nicht passen.

Tatsächlich bedeutet Individualität, mit einem sicheren Auge die zu einem selbst passenden Varianten zu finden und dabei auf eine objektiv hohe Qualität zu achten. Was unter Umständen bedeutet, dass man nicht drei Autos in der Garage stehen oder zehn Anzüge im Schrank hängen hat. Doch das, wofür man(n) sich entscheidet, ist dann eben auch wirklich gut.
Wer es sich leisten kann, tut sich mit passgenauen Sonderanfertigungen garantiert einen großen Gefallen.

Zusätzlich besteht häufig die Möglichkeit, ein Basismodell mit persönlichen Akzenten abzurunden

Wie wäre es beispielsweise beim Anzug mit seltenen und eleganten Krawattennadeln oder einem Set Manschettenknöpfen ? Ein tolles Einstecktuch macht ebenfalls etwas her – und eine elegante Armbanduhr oder ein ebensolches Armband erklären sich sicherlich von selbst.

Am Auto kommen unter anderem die Felgen, die Stoff oder Lederbezüge der Sitze, Sondervarianten am Armaturenbrett, verspiegelte Scheiben, ein Panorama-Dachfenster oder ein Sportauspuff infrage.

Letztlich liegt es an jedem Mann selbst, wie er seinen Stil ausdrücken will. Ein kerniger Naturbursche hat ein ebensolches Existenzrecht wie der smarte Banker. Wichtig ist lediglich, dass man(n) sich nicht verstellt, sondern seiner persönlichen Linie und seinem individuellen Lebensstil treu bleibt. Was könnte ihm dafür eine bessere Hilfe sein, als ein schönes Auto und stilvolle Kleidung?

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