Herren Business Schuhe

| AUTOR/IN DIESES BEITRAGS Philip Lücke | pro-manschettenknoepfe.de |

Der richtige Business-Schuh - auf was gilt es zu achten?

Für viele Männer ist es schwierig, einen guten Businessschuh zu kaufen. Doch dieses Thema kann man als Geschäftsmann gar nicht wichtig genug nehmen. Wer im Beruf makellos und gemäß des geltenden Dresscodes gekleidet zur Arbeit erscheint, hat bessere Karrierechancen. Hingegen sinken diese, wenn dem Chef etwas am Outfit missfällt. Es kann sich dabei um ein „Zuviel“ ebenso handeln wie um ein „Zuwenig“. Schuhe_als_Herrenaccessoire

Die Kombination von gutem Haarschnitt, gepflegtem Outfit und passenden Schuhen sollte mit hohem Sachverstand vorgenommen werden. Nicht zusammenpassende Outfits hinterlassen bei Kollegen wie Geschäftspartnern keinen guten Eindruck. Die Grundregel für das korrekte Businessoutfit lautet: Individualität ist nicht das Kriterium, nach dem Sie Ihre Businesskleidung zusammenstellen. Es ist die Ausstrahlung von Verlässlichkeit und Seriosität. Ziehen Sie gegebenenfalls eine modisch versierte Frau zurate oder lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten. Kaufen Sie Ihre Business-Schuhe, wenn Sie die dazu passende Anzughose tragen. So können die Schuhe auf die Hosenlänge abgestimmt werden.

Auf die richtigen Schuhe kommt es im Business an

Selbst wenn der Anzug spitzenmäßig sitzt, lassen viele Männer bei den Schuhen fürs Business Nachlässigkeit walten. Vorgesetzte achten auf Details. Schiefe Hacken, gealtert wirkendes Leder und Schuhcremeränder an den Hosenaufschlägen kommen nicht gut an. Auch Geschäftspartner betrachten solche Nachlässigkeiten mit Missbilligung. Ein verlässlich und seriös wirkendes Outfit ist unbezahlbar. Es verspricht gute Geschäfte mit einem seriösen Partner. Der Mann von Welt achtet daher darauf, dass er im Business wie aus dem Ei gepellt wirkt. Die Schuhe verraten unter anderem, wie ernst ein Mitarbeiter oder Jungmanager es mit seiner Außenwirkung nimmt. Immerhin repräsentieren Mitarbeiter das Unternehmen nach außen. Kein ernstzunehmender Mann sollte wirken, als sei er verkleidet, sondern als sei dieser Job seine Bestimmung. Auch Frauen achten sehr darauf, welche Schuhe ein Mann trägt. Sind sie gepflegt und passen sie perfekt zum Anzug, ist meist der ganze Mann gepflegt. Er weiß um den Wert einer ansprechenden Ausstrahlung und überzeugt dadurch auch seine Geschäftspartner.

Welche Schuhe sind die Businessklassiker?

Schuhe_Herren Da sich heutzutage nicht mehr jeder einen teuren Schuh nach Maß anpassen lassen kann, hat der Handel jede Menge Businessschuhe auf Lager. Nicht jeder schwarze Schuh ist automatisch ein businesstauglicher Schuh. Mehrere schwarze Schuhpaare gehören im Businesskontext zur Standardausstattung. Dabei ist erkennbare Qualität die Eintrittskarte zum Karrieresprung. Man sollte seinem Vorgesetzten nicht mit Billigschuhen unter die Augen treten. Eine Ledersohle verrät immer, dass man einen guten Schuh trägt. Alles andere unterlässt der kluge Mann. Wichtig ist, dass das gesamte Outfit einen seriösen, wertigen und gediegenen Eindruck macht. Ausnahme: Der Chef wünscht ausdrücklich etwas anderes.

Einer der Klassiker im Geschäftsleben ist der Oxfordschuh. Diesen seriös wirkenden Schuh kann man in fast jedem Kontext tragen. Er passt perfekt zu einem dunklen Anzug, einem Cut oder einem Nadelstreifenanzug, macht sich aber auch prima zu einem "Casual Dress". Der Oxfordschuh ist ein schlichter Schuh, der mit einer glatten Kappe ausgestattet wurde. Als edler Freizeitschuh wird er in England auch gerne zum Tweedanzug getragen. In diesem Fall darf der Oxfordschuh auch mal braun sein.
Was der eine "Budapester" nennt, ist für den anderen ein "Full-Brogue". Dieser Schuh ist der wahre Klassiker im Business. Die schwarze Businessvariante wirkt seriös und konservativ. Sie passt zu jedem Anzugstil. Erkennbar ist dieser gediegene Businessschuh an der auffälligen gelochten Kappe. Außerdem taucht das Lochmuster auch an den Seitenflügeln auf. Die braune Version des Budapesters wirkt dagegen deutlich rustikaler. Sie gehört daher nicht in den Businesskontext. Man trägt sie nur bei gehobenen Freizeitbeschäftigungen, zu denen man einen sportlichen Anzug trägt. Der Wochenendaufenthalt auf einem Landsitz wäre der richtige Ort, sofern ein semi-offizieller Anlass gegeben ist. Beispielsweise die Einladung zu einer Jagdgesellschaft, wie es in Großbritannien gang und gäbe ist. In unseren Breiten hat man mit solchen Einladungen allerdings meist weniger zu tun. Moleskin- oder Tweedhosen, Flanell- oder Cordhosen sind das richtige Outfit zum braunen Budapester. Korrekt ist der braune Full-Brogue bei konservativen Menschen aber nur bis zum frühen Abend. Danach trägt der Mann von Welt schwarze Schuhe.

Wem der Full-Brogue mit seinem auffallenden Lochmuster nicht dezent genug ist, liegt beim zurückhaltenderen "Semi-Brogue" wahrscheinlich richtig. Diesen Schuh trägt man im Business zum gemusterten Anzug. Alternativ passt er zu weichen Anzuggeweben wie einem Flanellanzug. Die Kappe des Semi-Brogue ist zwar ebenfalls gelocht, sie fällt in der Musterung aber deutlich zurückhaltender aus.

Der etwas sportlichere Klassiker im Business ist der Derbyschuh. Er wartet mit einer offenen Schnürung auf und fällt durch aufgenähte Seitenteile ins Auge. Außerdem sind Vorderblatt und Zunge aus einem Stück Leder gefertigt bzw. gehen ineinander über. Eine jugendliche Variante dieses Schuhs nennt man "Norweger".

Mokassins_Mann Aufpassen sollte man bei Mokassins, Slippers und Loafern. Hier handelt es sich um typische Freizeitschuhe, die zum Businessanzug unpassend wirken. Sie passen eher zu Jeanshosen oder Cordhosen im Five-Pocket-Stil. Auch der "Monk", den man an einer seitlichen Schnalle über der Lasche erkennt, ist im seriösen Business nicht angemessen. In einem konventionellen Bürojob dürfte man ihn aber zur Jeanshose tragen. Lackschuhe gehören nur zur gehobenen Abendgarderobe. Im Businessleben wirken sie nicht männlich, gediegen und seriös genug.
Eine Schuhvariante aus neuerer Zeit sind vegane Schuhe. Es gibt durchaus auch ansehnliche Businessschuhe aus Lederimitat zu kaufen. Wenn man solche lederfreien Schuhe aus innerer Überzeugung tragen möchte, sollte man nur das Beste vom Besten wählen. Auf keinen Fall sollte man im Job seine Überzeugungen so zu Markte tragen, dass es der Chefetage auffällt. Gegen Lederimitat ist prinzipiell nichts zu sagen. Es altert allerdings schneller und auf andere Weise als echtes Leder.

Gepflegte Businessschuhe sind das A und O

Schuhe_HerrenViele Männer nehmen es mit der Pflege ihrer Schuhe nicht ganz so genau. Dabei spiegelt sich in der Art der Lederpflege und im Aussehen der Schuhe auch wider, was für ein Typ der Mann ist. Ungepflegt wirkende Schuhe, die tiefe Lederfalten, Schmutzränder und schiefe Absätze aufweisen, sind verräterisch. Sie lassen auf Nachlässigkeit auch in anderen Kontexten schließen. Vor allem aber wirken sie so, als könne der Mitarbeiter sich keine neuen Schuhe leisten, und werde nicht leistungsgerecht bezahlt. Dieser Eindruck ist fatal. Der Mann von Welt nutzt für seine Businessschuhe Zedernholz-Schuhspanner. Diese wirken der Faltenbildung entgegen. Sie sorgen aber auch für einen angenehmen Geruch im Schuh, da sie natürliche Terpene aus dem Holz ausströmen lassen. Außerdem befreien hölzerne Schuhspanner den Schuh innen von Restfeuchtigkeit im Leder. Zu beachten ist, dass der Schuhspanner eine Nummer kleiner ausfallen sollte als die Schuhe. Diese sollen schließlich nicht geweitet werden.

Die Grundregel für den Schuhkauf lautet: beim Businessschuh unbedingt auf Qualität achten. Außerdem sollten Sie beim Einstieg in ein Unternehmen mindestens drei verschiedene Paar Businessschuhe anschaffen. Kenner wissen, dass man getragene Lederschuhe am besten zwei Tage auslüften lässt. Um dies zu gewährleisten, sind mindestens drei Paar Schuhe notwendig. So kann das Leder die Feuchtigkeit, die der Fuß tagsüber absondert, wieder abgeben. Von außen feucht gewordene Businessschuhe sollte man niemals an oder gar auf der Heizung trocknen. Man stopft sie - wie früher - mit Zeitungspapier aus und stellt sie zum Trocknen an einen normal temperierten Platz. Dieser sollte nicht direkt in der Sonne liegen. Sollte Ihr Schuh einmal einen unschönen Schweißfleck aufweisen, können sie diesen mithilfe von Zitronensaft wieder zum Verschwinden bringen. Zur Pflege von Businessschuhen gehört das tägliche Putzen. Abgewetzt wirkendes Leder fällt dem Chef sofort ins Auge. Nach dem Auftragen der Schuhcreme verteilt man diese. Man poliert den Schuh danach mit einem weichen Tuch oder einer weichen Bürste. Der schöne Glanz frisch geputzter Schuhe entsteht übrigens durch die Reibungshitze, die die Schuhcreme besonders gut einziehen lässt.

Das Businessoutfit muss seriös und stimmig wirken

Business_Outfit Im Business sollte man eine Mischung aus Seriosität, konservativer Haltung, Wertigkeit und Akkuratesse ausstrahlen. Dieses Credo verbietet alles, was allzu protzig oder allzu preiswert wirkt. Hier dauerhaft die richtige Balance herzustellen, ist karrierefördernd. Am besten sucht man sich einen erfahrenen Hasen und nimmt sich dessen Ratschläge zum Vorbild. Alternativ kann jeder bspw. im Internet recherchieren, wie man ein seriöses Business-Outfit zusammenstellt. Das Outfit für den Mann muss im Business bis zur Krawattennadel perfekt zusammengestellt werden. Die richtige Hosenlänge wird dabei genauso bedeutungsvoll wie die Wahl passender Manschettenknöpfe. Die Ärmellänge der Jacke sollte genau passen. Der Geschäftspartner sollte bestenfalls einen schmalen Rand des Oberhemdärmels sowie die Manschettenknöpfe sehen lassen. Bei vorgestreckten Armen sollten die Jackenärmel nicht zu weit zurückrutschen. Zu lange Ärmel an der Anzugjacke wirken ebenso unpassend wie zu kurze.

Der Anzug darf nirgends spannen. Das gilt insbesondere bei einer vollschlanken oder stark muskulösen Figur. Auf keinen Fall darf ein Mann im Business wirken wie ein verkleideter Bodybuilder. Hagere Männer sollten einen Mangel an Körpermasse nie mit einem zu groß geratenen Anzug mit gepolsterten Schultern ausgleichen wollen. Der Anzug sollte auch bei anderen Figurproblemen nicht eine Nummer zu groß gekauft werden. Klein gewachsene Geschäftsleute sollten nicht durch auffallend hohe Absätze an den Schuhen auffallen. Im Zweifelsfall ist bei Figurproblemen ein Maßanzug anzuraten, wenn die Passform von Konfektionsware einfach nicht stimmig ist. Die Alternative wäre, Anzugjacke und Hose separat zu kaufen. Dadurch können aber geringe Farbabweichungen entstehen. Schwarz ist nämlich nicht gleich Schwarz. Ein Outfit aus schwarzer Hose und grauer Anzugjacke ist nicht businesstauglich. Dieses Outfit wäre nur in einem gewöhnlichen Bürojob passend. Der gute Sitz des Anzugs sorgt dafür, dass ein Mann im Business eine gute Figur macht. Anzug und Schuhe müssen perfekt zusammenpassen. Die Hose sollte knapp über dem Absatz enden. Ob sie einen Umschlag hat oder nicht, ist eher Nebensache. Rutscht die Anzughose beim Sitzen hoch, dürfen sich nur schwarze Strümpfe, auf keinen Fall aber ein behaartes Bein, zeigen.

Niemals besser angezogen sein als der Vorgesetzte

Schuhe_Herren In der Summe sollte der Mann von Welt beachten, dass der Chef die Standards setzt. Man tut gut daran, im Business niemals besser angezogen zu sein als der Chef. Es ist ein Fehler, in einem teuren Saville-Row-Maßanzug oder einem modischen Anzug von Armani aufzukreuzen, wenn der Vorgesetzte aus Imagegründen schlichte Anzüge von der Stange trägt. Schlichte silberne oder goldene Manschettenknöpfe und eine passende Krawattennadel sind korrekt, wenn man eine entsprechende Brille trägt. Manschettenknöpfe, die ungewöhnliche Symbole, bunte Flaggen oder Ähnliches zeigen, sind unpassend. Ähnliches gilt für den Gürtel. Er sollte schlicht ausfallen und darf auf keinen Fall eine Zierkoppel haben.

Außer einer optisch zurückhaltenden, aber hochwertig wirkenden Armbanduhr, Manschettenknöpfen, dem Ehering und einer Krawattennadel trägt der Mann im Business keinen Schmuck. Eine Brille gilt in diesem Kontext nicht als schmückendes Beiwerk. Ihre Gestellfarbe kann jedoch definieren, welche Farben der getragene Schmuck haben darf. Doch auch die Lesehilfe sollte im Businessleben nicht allzu modisch und individuell ausfallen. Sie sollte insbesondere seriös wirken. Bereits ein auffallender Siegelring oder ein einzelner Ohrring können bei einem jungen Mann zu viel des Guten sein. Trägt der Chef eine Taschenuhr mit Kette, ist das vollkommen o.k. Bei seinen Mitarbeitern wäre das schon wieder ein Zeichen zu großer Individualität. Ähnliches gilt für die Fliege. Businesskompatibel ist die klassische Krawatte.

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